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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

Teamdienst Ehrendingen August 2021


Auf Einladung von unserem Ausbildungsverantwortlichen Dani Aeschbach traf sich das Team in einer neuen Umgebung im Kanton Aargau beim Feuerwehr Magazin Ehrendingen/ Freienwil. Die örtliche Feuerwehr, gewährt uns Gastrecht und unterstützt uns darüber hinaus während der Übung mit einem TLF inkl. Fahrer sowie einem PickUp. Punkt 09.00Uhr eröffnet Pesche und Dani die Übung mit allgemeinen Infos und dem geplanten Tagesablauf. Danach packen, Verladen und los geht’s. Am ersten Posten hat Pesche ein Geländemodell vorbereitet. Dabei werden die SKARS-Regeln und das taktische Vorgehen besprochen. Im zweiten Schritt wird am Fusse des Models ein Initialfeuer gezündet, welches eindrucksvoll den Berg hochzieht.

In line and march!! Ausrüsten, Tools fassen und weiter geht‘s zum zweiten Posten.

Jetzt wird gearbeitet. Als erstes wird eine Haltelinie trocken erstellt. Dabei kommt es jedoch ständig im Rücken der Crew zu Funkenflug und Brandausbrüchen. Zwei Leute löschen das Feuer, der Rest bleibt an der Haltelinie.

Der erste Teil ist geschafft und es gibt eine wohl verdiente Pause mit Verpflegung. Aber bereits kurz darauf heisst es wieder „Packen und los“ weiter oben im Wald wurde ein grosses Bodenfeuer ausgemacht. Nach kurzem Anmarsch wird klar, „jetzt wird’s ernst“. Eine ausgelegte Strohfläche dient als Brandstelle und erste Flammen züngeln bereits. Es brennt heiss und schnell, nicht lange Zeit um nachzudenken. Mit Handwerkzeug wird ein Erstangriff gestartet und direkt angegriffen. Parallel dazu wird vom TLF eine Leitung verlegt und zum Flankenschutz eingesetzt.

Nach einem erfolgreichen niederschlagen der Flammen folgt natürlich ein gründliches Mop-Up mit einer Wärmebildkamera und genügend Wasser.

Nach Abschluss der Arbeiten und Retablieren, konnten wir den Teamdienst gegen. 13.00Uhr dann offiziell beenden. Einen grossen Dank an alle Teilnehmer des Tages und vor allem an den Übungsleitern Dani und Pesche. Ein spezieller Dank geht an die FW Ehrendingen/ Freienwil für die Unterstützung. Insbesondere an den Maschinisten Marcel für den Support.