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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

Packtest, Einsatzqualifikation und Teamdienst @fire Schweiz

Am Samstagmorgen 22.Mai 2021 traf sich das Team Schweiz zum letzten Termin Packtest und EQ und zum anschliessenden Teamdienst mit Schwergewicht Tools. 11 Mitglieder konnten wir zum Dienst begrüssen.

6 Mitglieder rückten früher an und absolvierten vorgängig den Packtest und die Einsatzqualifikation. Im Anschluss wurde unter Anleitung von unserem Ausbildungsverantwortlichen Dani Aeschbach die EQ-Inhalte besprochen und der Einsatz des Fire-Shelter geübt. Nach einer kurzen Pause ging es dann unter der Leitung von Dani in den Teamdienst über. Theoretische Arbeiten in Gruppen, Einzelarbeit zu den Themen Taktik, Whatchout Situations sowie ETW (einfache taktische Waldbrandprognose) und Haltelinie direkt / indirekt wurden durch Dani und Pesche bearbeitet. Zum Abschluss wurde der Praxisteil im Gelände mit Toolcheck, Sicherheitsvorschriften und Haltzelinie schlagen durchgeführt.

Nach Abschluss der Arbeiten und Retablieren, konnten wir gegen 13.00Uhr den Teamdienst mit Speis und Trank beenden.